Ilka Theurich “Selfreflection – Corona Blues”

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LIVE-STREAM LIVE-PERFORMANCE Hannover/Köln „Selfreflection“ Corona Blues war eine interdisziplinäre Veranstaltung mit Life-Performance und Fotografie, organisiert durch die Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes in Köln. Performancekünstler*innen und internationalen Fotograf*innen betrachten in dieser Serie ihr kreatives Seelenleben nach mehr als eineinhalb Jahre Corona. Ilka Theurich hat am 17.10.2021 im Medienhaus Hannover eine Liveperformance unter dem Titel „Selfreflection – Corona Blues“ innerhalb dieser Serie als Stream durchgeführt und diese Performance als Reflexionsraum genutzt. Gleichzeitig wurde diese Performance in Köln live mit einem Projektor in der Galerie und online auf dem YouTube Kanal Studio: Ilka Theurich und www.artathome.tv gestreamt.

Zu sehen ist hier die nachträglich bearbeitete Version.

Ziel des Kunstprojekts ist es mit der aufgezwungenen Situation spielerisch umzugehen und gleichzeitig eine Art virale Präsenz zu schaffen. Kunst findet statt und ist überall.

Ilka Theurich hat in den verschiedensten Ländern und Kontexten ausgestellt und performt. Sie arbeitet als Künstlerin, Coach, Kuratorin und Dozentin für eine Vielzahl von Projekten, darunter Großveranstaltungen, intime Performances, Publikationen und Workshops. Ihre vielfältige Arbeit umfasst In-situ-Installationen, Video-/Soundinstallationen, Performances, Zeichnungen und partizipative Projekte im öffentlichen Raum. In der künstlerischen Arbeit erforscht Ilka Theurich den performativen Kontextes von Raum, horizontaler Demokratie, kritischer Raumpraxis und Raumpolitik. Theurich entwickelte eine sozial-poetischen-Performance-Praxis als Methodik im Bereich der kritischen Raumpraxis. Die Künstler*in arbeitet und berät kollaborativ bei der Konzeption und Umsetzung von Performance-Kunst-basierten Forschung zu Stadtplanung und Architektur, sowie zu Themen der Diversität und Gender. “Ich höre, spreche, schreibe, performe, imaginiere, kuratiere, editiere, coache, kämpfe, kommuniziere…” (Zitat Ilka Theurich)

Studio: Ilka Theurich Zur Bettfedernfabrik 3 30451 Hannover Tel:. +4915124242531 https://ilkatheurich.blogspot.com/ ilka_theurich@gmx.de https://www.youtube.com/c/IlkaTheurich)

Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes, Baudristr. 5 50733 Köln Tel.: +49 174 1610805 www.galeriekoppelmann.com Livestream info@galeriekoppelmann.com

Technik: Aufgezeichnet wird mit drei 4K Kameras, die aus der Regie ferngesteuert werden. Darunter eine Robotcam vom BlackCam Berlin die über 4 m durch den Raum gefahren werden kann.

Toni Ehrhardt

Performance im Studio Ilka Teurich mit Toni Ehrhardt
atelier:performance #32 – Toni Ehrhardt (1:1)
Performance Kamerazeuge: Ekkehard Kähne
Sony Alpha 7S, 1080/p50
Kuratorin: Ilka Theurich
Datum: 07.03.2021
Ort: Studio: Ilka Theurich – project space, Hannover

Auf Grund der anhaltenden Corona Pandemie wurde diese Performance mit nur einem einzigen Performance-Zeugen umgesetzt. Die Dokumentation der Performance oblag dem anwesenden Zeugen Ekki Kähne in seiner ganz eigenen Art und Weise.
Toni Ehrhardt 1990 in Eisenach geboren lebt und arbeitet in Bremen.
Von 2017-2019 studierte er Bildenden Kunst an der Hochschule in Ottersberg und von 2012 -2015 Kunst und Vermittlung an der Freien Hochschule in Stuttgart.
2020 hatte Ehrhardt eine Residenz an der Samenschool, Antwerp (BE) und im deliceiras18 in Porto (PT).
https://toniehrhardt.de/

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Statement von Toni Ehrhardt zu seiner Arbeit:
Um sich den zukünftigen Widrigkeiten der sich veränderten Lebensbedingungen anzupassen wird der Mensch verstärkt Wege suchen, seinen Körper zu erweitern, um neue Lebensweisen zu erlernen. Unseren physischen Körper als eine determinierte Form zu betrachten wäre daher, so offensichtlich das auch scheint, zu kurz gedacht. Sich mit externen Entitäten zu verbinden und generationsübergreifende symbiotische Verwandtschaften mit anderen Lebewesen zu führen, könnte zur Normalität werden. Aber nicht nur unsere eigenen technischen Erfindungen, sondern unterschiedlichste externe Naturen könnten uns, genauso wie sie uns Grenzen, auch neue Wege aufzeigen. Spekulative bodyadds fabulieren und damit gewonnene Bewegungsformen erfahren beschreibt die Live Action „addition“.
In meinen zeitdiagnostischen Arbeiten untersuche ich Entgrenzungs- und Wiederannäherungsprozesse des Menschen mit seiner umgebenden Natur. Mein eigener Körper steht dabei als biologischer Organismus, als Überbleibsel aus vorzivilisatorischen Zusammenhängen, sowie als Prägedruck gesellschaftlicher Sozialisationsprozesse. Indem mein Körper zum Teil der Materialauswahl meiner bildhauerischen Tätigkeit wird, bewegen sich meine Werke zwischen Skulptur und Performance Art.
Das Studio: Ilka Theurich – project space liegt im Herzen des Kulturzentrums FAUST in Hannover. Die Kuratorin Ilka Theurich hat sich mit ihrem unabhängiger Projektraum das Ziel gesetzt, die visuelle Performancekunst und performative Strategien zu erforschen und zu promoten. Das Studio ist bestrebt, nationalen und internationalen Künstler*innen auf der Durchreise als eine Drehscheibe, Plattform und ein temporäres Zuhause zu dienen. Die Entwicklung des Performancekunst-Netzwerkes wurde in den letzten drei Jahren so schnell ausgebaut, das dieser Projektraum der Performativen Forschung und Entwicklung Hannovers, sich international etabliert hat und inzwischen weltweit kuratorische Kooperationen eingegangen ist. Schwerpunkt dieses Projektraumes ist es performative, ephemere visuelle künstlerische Arbeiten zu fördern welche die Grenzen von Körper, Zeit und Raum kritisch hinterfragen. Das Studio: Ilka Theurich hat es sich zur Aufgabe gemacht, anspruchsvolle und schwierige Arbeiten zu unterstützen, die Performancekunst als ein sich ständig weiterentwickelndes Medium umfassen.
Mehr Information über die Arbeit des Projektraumes finden sie hier:
https://www.instagram.com/studio.ilka.theurich/
https://atelierperformance.blogspot.com/
https://www.facebook.com/studio.ilka.theurich.project.space