Helmut Höcker im Atelier

Praktikantin Linn Manger zum Atelierbesuch bei dem hannöverschen Künster Helmut Höcker bei Kopflos e.V. auf dem Faust Gelände. Später mehr.

www.atelier-stein-zeit.de                                                                  helmut.hoecker@gmail.com

Marjam Oskoui

Marjam Oskuri im Diorama ArtLab-Programm des Medienhaus Hannover

Die Master of  Fine Arts Absolventin des California Institut of the Arts hat die letzten 30 Jahre in den USA gelebt, studiert, als freie Künstlerin gearbeitet und kommerzielle Konzepte und Einführungen zur Anwendung  von Virtual Reality in der Kunst und Kunstvermittlung entwickelt, unter anderem für die University of California, (USA, L.A.) – Prof. Maja Manojlovic – und für Jacki Morie (Otis College of Arts).

Die Künstlerin spricht im Rahmen des Interviews über neue Möglichkeiten der Virtual Reality und zeigt uns unter anderem im Monitoring 2D-Szenarien eines virtuellen 3D-Malprogramms, die sie mittels VR-Brille im 3-dimensionalen Raum erschafft.

Marjam Oskoui Kurzbiografie:

Geboren 1966 in Giessen-Lahn, Deutschland
Lebt und arbeitet in Hannover seit 2020
Ausbildung:
2002-2006Junior Prof. Akademie der Bildenden Künste München
1999 Masters of fine Arts, CalArts, Los Angeles
1997 Bachelor of Fine Arts,  CalArts, Los Angeles

Auswahl Ausstellungen:
2020 Pavilion O2 Hanover, Kunsthalle Faust, Hannover
2019 Black and White – Millet, New Jersey
2018 Until Reality VERTEX Club, Los Angeles (ongoing series)
2017 Contemporary Istanbul Art Fair
2016 Art in the Street: Represent this?, MAIDEN LA collaboration with
Michael Gomez, Los Angeles
2015 ART BRIEF Ⅱ: Iranian Contemporary North America, Arena 1,Los Angeles
2014 Incognito, Santa Monica Museum of Art, Los Angeles
2014 Fallen Fruit, Fruitique!, Arts Restore LA, Hammer Museum, Los Angeles
2005 The Picture I Carry In My Head, Cirrus Gallery, Los Angeles
Videonale 10, Künstmuseum Bonn, Bonn, Germany
2003 Die Muse- Heute, Künsthalle Bremen, Bremen, Germany Stipendium
2002 Arbeitsstipendien (Artist Work Grant), Stiftung Kunstfonds

WORKSHOP-Angebot
2-stündiger Workshop mit Marjam Oskoui und Harro Schmidt; Einführung in die Basics der VR-Technik sowie erste Schritte im 3-D Malraum mit dem Tilt-Brush Programm
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info@kunsthalle–hannover.de

Mehr zum KV Kunsthalle Hannover e.V.: www.kunsthalle-hannover.de

Toni Ehrhardt

Performance im Studio Ilka Teurich mit Toni Ehrhardt
atelier:performance #32 – Toni Ehrhardt (1:1)
Performance Kamerazeuge: Ekkehard Kähne
Sony Alpha 7S, 1080/p50
Kuratorin: Ilka Theurich
Datum: 07.03.2021
Ort: Studio: Ilka Theurich – project space, Hannover

Auf Grund der anhaltenden Corona Pandemie wurde diese Performance mit nur einem einzigen Performance-Zeugen umgesetzt. Die Dokumentation der Performance oblag dem anwesenden Zeugen Ekki Kähne in seiner ganz eigenen Art und Weise.
Toni Ehrhardt 1990 in Eisenach geboren lebt und arbeitet in Bremen.
Von 2017-2019 studierte er Bildenden Kunst an der Hochschule in Ottersberg und von 2012 -2015 Kunst und Vermittlung an der Freien Hochschule in Stuttgart.
2020 hatte Ehrhardt eine Residenz an der Samenschool, Antwerp (BE) und im deliceiras18 in Porto (PT).
https://toniehrhardt.de/

Statement von Toni Ehrhardt zu seiner Arbeit:
Um sich den zukünftigen Widrigkeiten der sich veränderten Lebensbedingungen anzupassen wird der Mensch verstärkt Wege suchen, seinen Körper zu erweitern, um neue Lebensweisen zu erlernen. Unseren physischen Körper als eine determinierte Form zu betrachten wäre daher, so offensichtlich das auch scheint, zu kurz gedacht. Sich mit externen Entitäten zu verbinden und generationsübergreifende symbiotische Verwandtschaften mit anderen Lebewesen zu führen, könnte zur Normalität werden. Aber nicht nur unsere eigenen technischen Erfindungen, sondern unterschiedlichste externe Naturen könnten uns, genauso wie sie uns Grenzen, auch neue Wege aufzeigen. Spekulative bodyadds fabulieren und damit gewonnene Bewegungsformen erfahren beschreibt die Live Action „addition“.
In meinen zeitdiagnostischen Arbeiten untersuche ich Entgrenzungs- und Wiederannäherungsprozesse des Menschen mit seiner umgebenden Natur. Mein eigener Körper steht dabei als biologischer Organismus, als Überbleibsel aus vorzivilisatorischen Zusammenhängen, sowie als Prägedruck gesellschaftlicher Sozialisationsprozesse. Indem mein Körper zum Teil der Materialauswahl meiner bildhauerischen Tätigkeit wird, bewegen sich meine Werke zwischen Skulptur und Performance Art.
Das Studio: Ilka Theurich – project space liegt im Herzen des Kulturzentrums FAUST in Hannover. Die Kuratorin Ilka Theurich hat sich mit ihrem unabhängiger Projektraum das Ziel gesetzt, die visuelle Performancekunst und performative Strategien zu erforschen und zu promoten. Das Studio ist bestrebt, nationalen und internationalen Künstler*innen auf der Durchreise als eine Drehscheibe, Plattform und ein temporäres Zuhause zu dienen. Die Entwicklung des Performancekunst-Netzwerkes wurde in den letzten drei Jahren so schnell ausgebaut, das dieser Projektraum der Performativen Forschung und Entwicklung Hannovers, sich international etabliert hat und inzwischen weltweit kuratorische Kooperationen eingegangen ist. Schwerpunkt dieses Projektraumes ist es performative, ephemere visuelle künstlerische Arbeiten zu fördern welche die Grenzen von Körper, Zeit und Raum kritisch hinterfragen. Das Studio: Ilka Theurich hat es sich zur Aufgabe gemacht, anspruchsvolle und schwierige Arbeiten zu unterstützen, die Performancekunst als ein sich ständig weiterentwickelndes Medium umfassen.
Mehr Information über die Arbeit des Projektraumes finden sie hier:
https://www.instagram.com/studio.ilka.theurich/
https://atelierperformance.blogspot.com/
https://www.facebook.com/studio.ilka.theurich.project.space

Thomas Larcher in conversation with Fraser Trainer

Thomas Larcher gilt als einer der einfallsreichsten und interessantesten Stimmen unter den zeitgenössischen Komponisten. Larcher, Jahrgang 1963, wuchs in Tirol auf und studierte in Wien Komposition und Klavier. Heute ist er ein vielfach ausgezeichneter Komponist und Pianist, dessen Musik international als innovativ und fesselnd zugleich gefeiert wird, die sich gekonnt im Spannungsfeld von experimentellen Spieltechniken und bewussten Rückgriffen auf Traditionen bewegt.
Thomas Larcher wurde für sein Werk vielfach ausgezeichnet. So erhielt er neben dem British Composer Award (International Category) 2012 u. a. 2015 den Elise L. Stoeger Prize 2014/15 der Chamber Music Society of Lincoln Center, der alle zwei Jahre als Auszeichnung herausragender Leistungen im Bereich der Kammermusikkomposition vergeben wird, sowie ebenfalls 2015 den Österreichischen Kunstpreis für Musik. 2018 wurde er mit dem Ernst-Krenek-Preis der Stadt Wien ausgezeichnet sowie mit dem Prix de Composition Musicale of Fondation Prince Pierre (Monaco) für die Symphonie Nr. 2 – Kenotaph (2016).
Als Composer in Residence erhielt Larcher u. a. Einladungen zu den Festivals in Aldeburgh, Bregenz, Davos, Heimbach, Risör, Mondsee und Bantry sowie vom Concertgebouw Amsterdam, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Wiener Konzerthaus und der Londoner Wigmore Hall und war „featured composer“ beim BBC Symphony orchestra in der Saison 18/19.
Larcher genießt auch als Pianist höchstes Ansehen. Sein Repertoire ist breit und reicht von einer Schubert/Schönberg CD auf ECM bis zur Liedbegleitung mit Partnern wie Mark Padmore in Schuberts Schwanengesang. Eine sorgfältig durchdachte Programmgestaltung lässt klassisches Repertoire dabei in neuem Licht erscheinen, zeigt interessante Querverbindungen und scheut nicht den Kontrast zu zeitgenössischen Werken, deren Interpretation besonders erhellend wirkt.
Die drei ECM-CDs Naunz (2001), IXXU (2006) und Madhares (2010) sowie die CD What Becomes (2014) auf harmonia mundi dokumentieren Thomas Larchers bisheriges kompositorisches Schaffen. Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, dem Choc de la musique, dem Choc de Classica und dem Diapason d’or.

Film-Portrait: THOMAS LARCHER im Gespräch mit Fraser Trainer
“Boese Zellen – Die Nacht der Verlorenen“ 8:07 Min. 16:9
Production / Director: Christoph Trestler
Director of Photography: Ekkehard Kähne
Assistant: Andreas Scholz
Postproduction: Medienhaus Hannover
for Simphonietta London
Location – near Insbruck / Tirol

1 Jahr Corona

Simone Beer (Kulturpalast Hannover) über 1 Jahr Lockdown für Veranstalter. Kultur während Corona und die aktuellen Perspektiven. Ein kleiner Film von Linn Manger.

Spendenaufruf zum Erhalt des Kulturpalast-Linden!

Aufgrund der momentanen Situation (Covid-19 Virus) sind die Spielstätten gezwungen, ihre öffentlichen Veranstaltungen abzusagen. Wann die Spielstätten tatsächlich wieder öffnen können, ist noch nicht sicher. Sicher ist aber, dass der dauerhafte Ausfall von Veranstaltungen eine existentielle Bedrohung für die Veranstalter als auch für die Künstler darstellt. Wir appellieren daher an alle Menschen deren Interesse es ist, dass Spielstätten wie der Kulturpalast weiterbestehen können, diese zu unterstützen. Das Team vom KP freut sich über jede Hilfe von Euch, damit die Gefahr einer Schließung, durch eine schnelle Hilfe, minimiert werden kann. Finanzielle Spenden würden helfen, die laufenden Kosten zu decken, die normalerweise durch den Betrieb finanziert werden. Spenden, die aufgrund der jetzigen Situation geleistet werden, werden wir öffentlich machen. Dabei werden natürlich nicht die Spender öffentlich genannt, es sei denn dies ist gewünscht. Wir möchten solidarische Spenden transparent halten und Euch mitteilen, welche laufenden Kosten davon beglichen werden konnten, so dass Ihr sehen könnt, dass Eure Spende sinnvoll für das Weiterbestehen des Clubs eingesetzt wird. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, sind wir berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Das Team-KP dankt allen für ihre Solidarität! Wir freuen uns schon darauf eine riesen Party mit Euch bei uns zu feiern, wenn wir unsere Tore wieder öffnen dürfen.

Kontoinhaber: Kulturpalast-Linden e.V.

IBAN: DE87 2519 0001 0517 5780 00

BIC: VOHADE2HXXX

Volksbank Hannover

Betreff: Spende Covid-19

Für Spendenquittungen bitten wir Euch eine Mail an die unten angegebene Adresse zu schicken unter Angabe Deines Namens, Deiner Adresse, Spendendatum und Höhe der Spende und ob Du als Spender öffentlich erwähnt werden möchtest.

Kontakt: Kulturpalast@gmail.com

Betreff: Spendenquittung Covid-19

Namib Birds

2001 in der Namibischen Wüste, der ältesten Sandwüste der Welt – der Namib. Sossusvlei und Deadvlei sind ausgetrocknete Seen, die nur in seltenen Regenzeiten mit wenigen Zentimetern Wasser gefüllt sind. Es war Januar, die heißeste Zeit dort mit über 40 Grad. Der Sand der Dünen kann über 60 Grad haben was ich schmerzlich erfahren mußte als ich mal seitlich eine Sanddüne runter lief und er mir in die Schuhe lief. So schnell bin ich nie wieder aus den Schuhen gekommen.

Wir hatten in unserem Allrad-Truck genug Wasser. So gab ich den Vögeln etwas. Ein Ansturm setzte ein. Was man nicht sieht: als ich mit der gefüllten Wasserschale vom Truck kam setzten sich unendlich viele Vögel auf meine Arme und Schultern. Auch größere. Leider kann man das nicht sehen da ich die Kamera noch nicht aufgebaut und mit diesem Ansturm nicht gerechnet hatte.

Ich habe in den 4 Jahren in denen ich immer wieder durch Namibia streifte über 20 Stunden an Videomaterial aufgenommen. An den spannensten und schönsten Plätzen der Welt für mich, weit abseits normaler Tourirouten. Leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen daraus weitere Filme zu machen.

Kamera, Sounds und Schnitt: Ekki Kähne with a little Help from friends.