Replication

Replication – Kulturzentrum Faust 8. – 10.10.2021
Unter dem Titel “Replication” präsentierte der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. am
Kesselhaus Linden ein umfangreiches, multimediales Projekt. Der Titel nimmt Bezug zu der Fähigkeit eines Systems, Kopien von sich selbst anzufertigen, wie es beispielsweise bei viralen Prozessen zu beobachten ist. Die Künstler*innen nutzen die Replikation digitaler Daten oder Algorithmen, um komplexe Strukturen generativer Kunst aufzubauen.
So wurden alle vier Gebäudeseiten des Kesselhauses und sein Inneres für drei Abende im Oktober in neuem, strahlendem Licht gesetzt. Während die Künstlerinnen Marjam Oskoui und Anne Nissen auf der Ost- und Westseite vorwiegend Rückprojektionen aus dem Inneren des Kesselhauses durch die Fenster zeigen, projizieren das Gast-Team Florencia Brück und Javier Krasuk sowie Harro Schmidt von außen auf der Nord- beziehungsweise Südseite bewegte komplexe Bildwelten, begleitet von Sounds und Soundscapes.
Beteiligte Künstler*innen:
Florencia Brück, Javier Krasuk, Anne Nissen, Marjam Oskoui und Harro Schmidt
Replication
Lichtprojektion, VR-Performance, interaktive Video-Installation und Sound am
Kesselhaus Linden

Ilka Theurich “Selfreflection – Corona Blues”

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LIVE-STREAM LIVE-PERFORMANCE Hannover/Köln „Selfreflection“ Corona Blues war eine interdisziplinäre Veranstaltung mit Life-Performance und Fotografie, organisiert durch die Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes in Köln. Performancekünstler*innen und internationalen Fotograf*innen betrachten in dieser Serie ihr kreatives Seelenleben nach mehr als eineinhalb Jahre Corona. Ilka Theurich hat am 17.10.2021 im Medienhaus Hannover eine Liveperformance unter dem Titel „Selfreflection – Corona Blues“ innerhalb dieser Serie als Stream durchgeführt und diese Performance als Reflexionsraum genutzt. Gleichzeitig wurde diese Performance in Köln live mit einem Projektor in der Galerie und online auf dem YouTube Kanal Studio: Ilka Theurich und www.artathome.tv gestreamt.

Zu sehen ist hier die nachträglich bearbeitete Version.

Ziel des Kunstprojekts ist es mit der aufgezwungenen Situation spielerisch umzugehen und gleichzeitig eine Art virale Präsenz zu schaffen. Kunst findet statt und ist überall.

Ilka Theurich hat in den verschiedensten Ländern und Kontexten ausgestellt und performt. Sie arbeitet als Künstlerin, Coach, Kuratorin und Dozentin für eine Vielzahl von Projekten, darunter Großveranstaltungen, intime Performances, Publikationen und Workshops. Ihre vielfältige Arbeit umfasst In-situ-Installationen, Video-/Soundinstallationen, Performances, Zeichnungen und partizipative Projekte im öffentlichen Raum. In der künstlerischen Arbeit erforscht Ilka Theurich den performativen Kontextes von Raum, horizontaler Demokratie, kritischer Raumpraxis und Raumpolitik. Theurich entwickelte eine sozial-poetischen-Performance-Praxis als Methodik im Bereich der kritischen Raumpraxis. Die Künstler*in arbeitet und berät kollaborativ bei der Konzeption und Umsetzung von Performance-Kunst-basierten Forschung zu Stadtplanung und Architektur, sowie zu Themen der Diversität und Gender. “Ich höre, spreche, schreibe, performe, imaginiere, kuratiere, editiere, coache, kämpfe, kommuniziere…” (Zitat Ilka Theurich)

Studio: Ilka Theurich Zur Bettfedernfabrik 3 30451 Hannover Tel:. +4915124242531 https://ilkatheurich.blogspot.com/ ilka_theurich@gmx.de https://www.youtube.com/c/IlkaTheurich)

Galerie Koppelmann – Kunstwerk Nippes, Baudristr. 5 50733 Köln Tel.: +49 174 1610805 www.galeriekoppelmann.com Livestream info@galeriekoppelmann.com

Technik: Aufgezeichnet wird mit drei 4K Kameras, die aus der Regie ferngesteuert werden. Darunter eine Robotcam vom BlackCam Berlin die über 4 m durch den Raum gefahren werden kann.

“ARCHEtypus” Ausstellung

Unser Medien-Praktikant Lennart Hasselbring hat eine Dokumentation über die Ausstellung „ARCHEtypus – Utopien sozialer Architektur“ Künstlerische Positionen zu urbanen Phänomenen des Kunstvereins Kunsthalle Hannover e.V. in der Kunsthalle Faust gedreht. Besonderen Augenmerk hat er dabei auf die Installation „Babylon“ von Clemens Fürtler (Wien) gelegt, deren aufwendigem Aufbau Ekki Kähne begleitet hat.

Jürgen Schadeberg FilmKollektion

Hier können Sie Ausschnitte aus den 6 Filmen der Schadeberg FilmKollektion sehen.

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    • Ernest Cole
      Dokumentarfilm über den herausragenden Fotojournalisten Südafrikas, erzählt von seinem damaligen Kollegen Jürgen Schadeberg. (52 Min.)
    • Voices from Robben Island
      Der Film schaut auf 400 Jahre Geschichte von Robben Island, vom 17. Jahrhundert bis heute. (90 Min.)
    • War & Peace – the rise of the ANC
      Die Geschichte des ANC von 1912 bis heute (1994), seltenes Archivmaterial, gemischt mit aktuellen Aufnahmen und Kommentaren von Walter Sisulu und Ahmed Kathrada kurz nach ihrer Freilassung von Robben Island. (60 Min.)
    • Have you seen DRUM recently?
      Eine einzigartige Sozialdokumentation, die das Kaleidoskop des Schwarzen Lebens in Südafrika in den 50er Jahren einfängt und die Auswirkungen der Apartheit auf das Leben der schwarzen Südafrikaner zeigt. (77 Min.)
    • The Seven Ages of Music
      Die Magie der Afrikanischen Musik – eine bunte Feier der echten Musik und der echten Musiker Südafrikas, ein energiegeladenes Testament einer Gemeinschaft von Männern und Frauen, die das Beste und das Schlechteste des Lebens in einem geknebelten Land nahmen, und es in Musik verwandelt haben. (56 Min)
    • Dolly & The Inkspots
      Ein musikalischer Genuss mit Jazz und Blues aus den 50ern mit der Königin des Afrikanischen Blues Dolly Rathebe zusammen mit den einmaligen Harmonien der African Inkspots. (28 Min.)

Alle Filme (im englischen Orginal!) können zum jeweiligen Preis von 145,-€ für öffentliche Aufführungen gebucht werden.                                                                
(“The Seven Ages…” und “Dolly & The Inkspots” bilden hierbei 1 Paket)                              
Im Vertrieb des Medienhauses Hannover. Ansprechpartner: Ekki Kähne

Haben Sie Interesse an Ausstrahlungsrechten ? Rufen Sie uns an: 0511- 441 440

“Der gepuderte Poet” von und mit Joe Fass

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Der Satiriker Joe Fass stellt den „gepuderten Poeten“ vor und dar. Eine Satire auf die Satire: die Schilderung seines selbst erlebten medialen Bühnen-Dramas in Corona-Zeiten. Voll ausgeleuchtet und technisch exzellent begleitet durch das Medienhaus. Keine Kosten, keine Mühen und kein Puder wurden gescheut. Genießen Sie dieses Drama und fühlen Sie sich danach frisch gepudert.

Infos zu Joe Fass: Kabarettist / Satiriker / Buchautor. Hannover.
Satirische Kurzgeschichten in: SatireSplitter 1-3, je 85 Satiren auf 160 Seiten, Verlag ille&riemer-Leipzig, 10 Euro. Gleicher Verlag, gleicher Preis: Jolanders fabelhafte Geschichten („Hummeln streicheln“ und „Das Geheimnis des Marienkäfers“)
(Im Buchhandel, z. B. in der Buchhandlung an der Marktkirche in Hannover oder im Zeitschriften-Fachgeschäft Fritz Kivelitz, Linden)

– aktuelle Satire-Programme: „unFASSbar“ und „Panter, Tiger & Co“ (von und über Kurt Tucholsky) – zu finden auf Facebook: Joe Fass / Kabarettist – Kontakt: joe.fass@icloud.com / 0175 2422060

Hendryk Claussen

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„DioramaArtLab“, Harro Schmidt im Gespräch mit Hendryk Claussen (Medienkünstler) im projizierten Raum.(13 Min.)
Hier ein Zitat des Künstlers: “Eine entscheidende Rolle innerhalb meiner künstlerischen Praxis spielt die intensive Beschäftigung mit meiner (sub-) urbanen Umgebung; das Prüfen vorgefundener Orte, Situationen und Objekte auf immanente ästhetische und narrative Kriterien, die über ihre oberflächliche Bedeutung hinaus gehen. Diese Aspekte versuche ich durch gezielte Zurschaustellung oder Überhöhung herauszuarbeiten, wobei sich Fakt und Fiktion mit gesellschaftspolitischen Untertönen mischen. Das zeit- und raumbasierte Wesen von z.B. Videoinstallationen oder Audiowalks zielt darauf ab, immersive Erfahrungen zu vermitteln, anstatt ein autarkes, in sich geschlossenen Ding zu erschaffen.”

Helmut Höcker im Atelier

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Praktikantin Linn Manger zum Atelierbesuch bei dem hannöverschen Künster Helmut Höcker bei Kopflos e.V. auf dem Faust Gelände. Später mehr.

www.atelier-stein-zeit.de                                                                  helmut.hoecker@gmail.com

Marjam Oskoui

Marjam Oskuri im Diorama ArtLab-Programm des Medienhaus Hannover

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Die Master of  Fine Arts Absolventin des California Institut of the Arts hat die letzten 30 Jahre in den USA gelebt, studiert, als freie Künstlerin gearbeitet und kommerzielle Konzepte und Einführungen zur Anwendung  von Virtual Reality in der Kunst und Kunstvermittlung entwickelt, unter anderem für die University of California, (USA, L.A.) – Prof. Maja Manojlovic – und für Jacki Morie (Otis College of Arts).

Die Künstlerin spricht im Rahmen des Interviews über neue Möglichkeiten der Virtual Reality und zeigt uns unter anderem im Monitoring 2D-Szenarien eines virtuellen 3D-Malprogramms, die sie mittels VR-Brille im 3-dimensionalen Raum erschafft.

Marjam Oskoui Kurzbiografie:

Geboren 1966 in Giessen-Lahn, Deutschland
Lebt und arbeitet in Hannover seit 2020
Ausbildung:
2002-2006Junior Prof. Akademie der Bildenden Künste München
1999 Masters of fine Arts, CalArts, Los Angeles
1997 Bachelor of Fine Arts,  CalArts, Los Angeles

Auswahl Ausstellungen:
2020 Pavilion O2 Hanover, Kunsthalle Faust, Hannover
2019 Black and White – Millet, New Jersey
2018 Until Reality VERTEX Club, Los Angeles (ongoing series)
2017 Contemporary Istanbul Art Fair
2016 Art in the Street: Represent this?, MAIDEN LA collaboration with
Michael Gomez, Los Angeles
2015 ART BRIEF Ⅱ: Iranian Contemporary North America, Arena 1,Los Angeles
2014 Incognito, Santa Monica Museum of Art, Los Angeles
2014 Fallen Fruit, Fruitique!, Arts Restore LA, Hammer Museum, Los Angeles
2005 The Picture I Carry In My Head, Cirrus Gallery, Los Angeles
Videonale 10, Künstmuseum Bonn, Bonn, Germany
2003 Die Muse- Heute, Künsthalle Bremen, Bremen, Germany Stipendium
2002 Arbeitsstipendien (Artist Work Grant), Stiftung Kunstfonds

WORKSHOP-Angebot
2-stündiger Workshop mit Marjam Oskoui und Harro Schmidt; Einführung in die Basics der VR-Technik sowie erste Schritte im 3-D Malraum mit dem Tilt-Brush Programm
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an info@kunsthalle–hannover.de

Mehr zum KV Kunsthalle Hannover e.V.: www.kunsthalle-hannover.de