Ingo Lie

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Ingo Lie verbrachte Kindheit und Jugend, aufgrund des väterlichen Berufs in mehreren Städten, Ländern und Kontinenten. Auf dem Gymnasium in Bonn errang er die Mittlere Reife, aber entschied sich schon früh für ein Leben als Künstler.

Als künstlerischer Autodidakt und häufiger Gasthörer in philosophischen und theologischen Seminaren der Universität Bonn eignete er sich die inhaltlichen Fähigkeiten an, die später sein bildnerisches und plastisches Schaffen prägen sollten.

1973 heiratete Lie und zog 1975 mit seiner norwegischen Frau nach Fredikstad in Norwegen, wo er die ersten Jahre als selbständiger Maler verbrachte.

1981 zog er nach Hannover, wo er heute noch lebt. Seit 1977 – noch in Norwegen – widmete er sich vor allem seiner “Rot+Blau” genannten Konzeptkunst, die das Kunstbegreifen mit farbtheoretischen und kosmologischen Aspekten erweiterte und bis heute auf sein breitgefächertes Œuvre ausstrahlt.

Lie lehrte als Gastdozent in Bremen und Dortmund im Bereich Zeichnung.

Ingo Lie wurde mit seinem Werk in die “Künstlerdatenbank und Nachlassarchiv Niedersachsen” aufgenommen.

Mit dem in jüngster Zeit erfolgten Umbau des Medienhaus Hannover zu einem Digitalen Fernsehstudio und der Entwicklung des Formats ArtAtHome.TV sind Voraussetzungen geschaffen, auch Bildenden Künstler*innen Hannovers/ Niedersachsens eine Plattform zu bieten und sie besser zu promoten.DIORAMA-ArtLab, begrifflich angelehnt an die im 19. Jahrhundert vorwiegend naturkundlich genutzten Schaukästen, ist als Gesprächsreihe angelegt, in der sich lokale/ regionale Künstler*innen mit einem charakteristischen Werk vorstellen, dass sie im Medienhaus-Studio präsentieren. In Kooperation mit dem KV Kunsthalle Hannover e.V. können auch internationale Gastkünstler*innen eingeladen werden, wenn diese im Rahmen eines Projekts des Vereins vor Ort sind.Anhand eines Werkmodells, der künstlerischen Arbeit selbst oder auch ihrem prozesshaften Entstehen vor der Kamera, sowie vorbereiteter Interviewfragen entwickelt sich für die Zuschauer*innen ein komplexes, mehrdimensionales Bild der Befragten.

Im Fokus des Interviews stehen, neben der persönlichen Lebenssituation in CORONA-Zeiten, künstlerische Intention, Motivation sowie perspektivische Fragestellungen mit politischer Dimension insbesondere zu Natur und Umwelt.

Die besonderen technischen neuen Möglichkeiten des Filmstudios ermöglichen mittels Kamerafahrten, Perspektivewechsel, Einspielern und Nahaufnahmen ein modernes Sendeformat.

Das Kunstwerk selbst wird in einer Rundumshow besser in seinen Details und Dimension sichtbar. Eine anknüpfende Funktion auf der ArtAtHome.TV-Plattform ermöglicht via Internet den Kauf oder auch den Nachbau des Werks.

Begleitend zum filmischen Interview erfolgt eine Foto-Dokumentation und insbesondere eine Erfassung des Kunstwerks in allen drei Dimensionen.

Als quasi kostenloser Nebeneffekt kann das Rohmaterial der Aufnahmen als Basis für zukünftige Projekte, wie den Aufbau einer virtuellen Galerie für niedersächsische Künstler*innen zur Verfügung stehen.

Insofern versteht sich DIORAMA-Lab auch als Möglichkeit, unter CORONA-Bedingungen partizipatorische Prozesse zu befördern.

Harro Schmidt: www.kunsthalle-hannover.de/kunstverein; www.atelier-bettfedernfabrik.de/168-harro-schmidt.php
Ingo Lie:www.ingo-lie.de

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